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Coronavirus - Hinweise zu aktuellen Fördermöglichkeiten für Unternehmen
(27.11.2020)

Die aktuelle Corona - Krise ist für viele Unternehmen eine besondere Herausforderung. Wir haben im folgenden einige Hinweise und Maßnahmen zusammengestellt, die jedes Unternehmen für sich prüfen sollte - nicht nur im bereits eingetretenen Bedarfsfall sondern vor allem auch präventiv. Zeit ist hier oft ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Maßnahmen. Es gilt: Je eher, desto besser.

FAQs zur ersten Übersicht:

Über folgenden Link zum Deutschen Industrie- und Handelskammertag DIHK erhalten Sie einen sehr guten Überblick über Hinweise, aktuelle Regelungen und Unterstützungsmöglichkeiten für Ihren Betrieb

> www.dihk.de/de/aktuelles-und-presse/coronavirus/faq-19594

Im Fall von Liquiditätsproblemen oder erwarteten Umsatzeinbrüchen:

Aktuelle Fördermöglichkeiten des Landes Hessen:

Das Land Hessen bietet über die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) und die Bürgschaftsbank Hessen ein breites Spektrum geförderter Finanzierungsprodukte an, um insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei Investitionen und mit Betriebsmitteln zu unterstützen, z.B.

Eine erste Übersicht bietet hier die Webseite der WIBank (> www.wibank.de/corona), die laufend aktualisiert wird. Besonders zu erwähnen ist hier ein kurzfristig entwickeltes Zuschussprogramm, welches Gutachten (IDW S6) mitfinanziert, die Unternehmen benötigen, damit eine Bank sie überhaupt noch weiter begleiten kann. Neu ist u.a. auch das Programm "Hessen-Mikroliquidität" für kleine Unternehmen und Soloselbständige, ein ergänzendes Darlehen zur Betriebsmittelfinanzierung.

Auch die Bürgschaftsbank Hessen hat ihr Angebot massiv erweitert, Infos dazu finden Sie hier:
https://bb-h.de/corona/

Aktuelle Infos zur weiteren Umsetzung - auch bei den steuerlichen Soforthilfen - finden Sie hier:
> https://www.hessen.de/fuer-buerger/corona-hessen/unternehmen-selbststaendige-arbeitnehmer

 

Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen

Die Antragsfrist für die Überbrückungshilfe 1 (Fördermonate Juni bis August 2020) endete am 9. Oktober. 

Die Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen sowie Solo-Selbständige und Freiberufler wird in den Monaten September bis Dezember 2020 fortgesetzt ("2. Phase"). Sie bietet nicht-rückzahlbare Zuschüsse zu den betrieblichen Fixkosten und ist gegenüber den Hilfen für Juni bis August leicht modifiziert. Unter anderem werden nun auch Maßnahmen zur temporären Verlagerung des Geschäftsbetriebs in Außenbereiche wie Außenzelte oder Wärmestrahler gefördert. Weitere Maßnahmen sollen folgen. 

Voraussetzung dafür ist, dass die Umsätze Corona-bedingt in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 um mindestens 50 % gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten zurückgegangen sind. Alternativ müssten die Umsätze im Durchschnitt der Monate April bis August 2020 um mindestens 30 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum eingebrochen sein.

Anträge für die 2. Phase können ab sofort gestellt werden. Die Beantragung kann wiederum ausschließlich über Steuerberater und Wirtschaftsprüfer / vereidigte Buchprüfer erfolgen.

Inzwischen liegen erste Hinweise für eine Fortsetzung des Programms für die Zeit Januar bis Juni 2021 vor (Überbrückungshilfe III). Zu den betroffenen Unternehmen sollen dann auch Beherbergungsbetriebe und Veranstaltungsstätten gehören, zudem werden erhebliche Verbesserungen  für Soloselbständige und Betroffene aus dem Kunst- und Kulturbereich erwartet. Der folgende Handelsblatt-Artikel "Was Unternehmer und Selbstständige jetzt zu den neuen Corona-Maßnahmen wissen müssen" gibt einen guten Überblick über den aktuellen Stand:

www.handelsblatt.com/

www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de 

Neu: Außerordentliche Wirtschaftshilfen für betroffene November 2020 - Schließungen

Für von den beschlossenen temporären Schließungen besonders betroffenen Unternehmen, Betrieben, Selbstständigen, Vereinen und Einrichtungen werden vom Bund außerordentliche Wirtschaftshilfen gewährt, um sie für finanzielle Ausfälle im November 2020 zu entschädigen. Der Erstattungsbetrag soll 75 Prozent des entsprechenden Umsatzes des Vorjahresmonats betragen. Bereits erhaltene staatliche Leistungen für den entsprechenden Zeitraum, beispielsweise Kurzarbeitergeld oder Überbrückungshilfen, werden angerechnet.

Der Antrag ist grundsätzlich durch einen prüfenden Dritten im Namen des Antragsstellers einzureichen (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Buchprüfer oder Rechtsanwalt). Soloselbständige sind bis zu einem Förderhöchstsatz von 5.000 Euro direkt antragsberechtigt. Anträge auf Novemberhilfe können ab sofort und bis zum 31.01.2021 gestellt werden:

www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Soforthilfe-Programm der Stadt Kassel


Mit einem kommunalen Programm zur Wiederankurbelung möchte die Stadt Kassel Unternehmen, Betriebe, Einrichtungen und Vereine unterstützen, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzumildern. Unter dem Titel „Kopf hoch Kassel!“ stellt die Stadt ab 04.05.2020 Soforthilfen zur Verfügung. Mit Zuschüssen können gefördert werden:
 
Weitere Informationen und Online-Anträge:
www.kassel.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/kopf-hoch-kassel.php

Hotline der Stadt Kassel zu diesem Förderprogramm: 0561/787-2020
 

Programm "Kassel sichert Ausbildung - KasA"
 

Hilfe für junge Menschen, die einen Ausbildungsplatz suchen, deren Ausbildungsplatz wegen Corona gekündigt wurde oder die eine Ausbildungsplatzzusage verloren haben.

Weitere Informationen: 
Stadtbild gGmbH, Tel. 0561/98374-0, www.stadtbild-kassel.de
Stadt Kassel, Kommunale Arbeitsförderung, Herr Jan Benedix, Tel. 0561/787-5801


Weitere Programme zur Förderung der Berufsausbildung

Landes- und Bundesregierung haben Programme aufgelegt, die Ausbildungsbetriebe fördern, wenn sie bereits begonnene Ausbildungen fortführen, neu mit Ausbildungen beginnen oder Auszubildende aus Insolvenzbetrieben übernehmen. Die Bundesförderung konzentriert sich ausschließlich auf das Ausbildungsjahr 2020. Bei den Landesprogrammen handelt es sich meistens um länger laufende Programme, deren Fördermittel allerdings für das Ausbildungsjahr 2020/2021 erheblich ausgeweitet werden. 

Überblick und weitere Informationen:
wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/corona-info/ausbildungsfoerderung-waehrend-der-corona-pandemie

Neu: Ausbildungsprämie 2020


Mit dem Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" sollen kleinere und mittlere (KMU-) Ausbildungsbetriebe in der aktuell schwierigen Situation unterstützt und motiviert werden, das Angebot an Ausbildungsplätzen aufrecht zu erhalten. Die Förderung umfasst vier Förderbereiche, mit denen Ausbildungsbetriebe mit Zuschüssen in Form von Ausbildungsprämien, mit Zuschüssen zur Ausbildungsvergütung zur Vermeidung von Kurzarbeit und mit Zuschüssen in Form von Übernahmeprämien besonders unterstützt werden können. Anträge können bei der Arbeitsagentur gestellt werden. Dazu ist auch eine Bescheinigung der IHK erforderlich.

Weitere Informationen:
https://www.ihk-kassel.de/beratung-service/ausbildung-und-weiterbildung/ausbildungspraemie-formular-4858822#page

 

Prüfen Sie ggfs. die Möglichkeiten der "Kurzarbeit":

Unternehmen können es künftig unter erleichterten Voraussetzungen erhalten. So kann Kurzarbeitergeld unter anderem bereits dann beantragt werden, wenn zehn Prozent der Beschäftigten vom Ausfall betroffen sind.

Rückwirkend zum 01.03.2020 ist eine Verordnung über Erleichterungen der Kurzarbeit in Kraft getreten. Sie enthält für den Zeitraum bis zum 31.12.2020 Regelungen zur Absenkung der Anforderungen für die Gewährung von Kurzarbeitergeld, zur Erstattung von Beiträgen zur Sozialversicherung und zur Öffnung von Kurzarbeit für Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer. 

Aktuelle Informationen finden Sie hier:
> www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-uebersicht-kurzarbeitergeldformen

Die Arbeitsagentur Kassel erreichen Sie hier:
> www.arbeitsagentur.de/vor-ort/kassel/startseite


Informationen zu den weiteren Unterstützungsangeboten des Bundes:

Die Regierungskoalition hat sich am 03.06.2020 auf ein umfangreiches Konjunktur- und Zukunftspaket mit einem Volumen von 130 Milliarden Euro verständigt. Darin enthalten ist u.a. auch ein Programm für Überbrückungshilfen zur Sicherung der Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen im Volumen bis zu 25 Milliarden Euro. Die Überbrückungshilfe wird für die Monate Juni bis August gewährt.

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Wirtschaft/konjunkturpaket.html

Im Weiteren empfehlen wir die Themenseite der Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW, deren Programme über die jeweilige Hausbank oder andere Finanzierungspartner beantragt werden können. Der KfW kommt hier die Aufgabe zu, die Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern. Hier können vor allem auch größere Unternehmen, welche die KMU-Schwellenwerte überschreiten, Kredite aus dem Schutzschildprogramm des Bundes erhalten.

neu: KfW-Schnellkredit für den Mittelstand
Für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) können mittelständische Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern seit dem 15.04.2020 den neuen KfW-Schnellkredit beantragen. Der Kredit wird zu 100 % abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Das erhöht die Chance deutlich, eine Kreditzusage zu erhalten.

> www.kfw.de/corona
 

RKW Hessen bietet Mittelstand geförderte Beratungsprogramme an 

Die Beratungsorganisation RKW Hessen bietet betroffenen hessischen Mittelständlern verschiedene Beratungsprogramme an, die von EU, Bund und Land gefördert werden, z.B. Perspektiven- oder Digitalisierungsberatungen. Diese werden i.d.R. bis zu 50 Prozent, die Perspektivenberatung aktuell sogar bis zu 60 % gefördert. Experten aus dem RKW Hessen-Beraternetzwerk unterstützen Unternehmensverantwortliche dabei, abzuwägen, was jetzt getan werden kann und welche Hilfen kurzfristig zur Verfügung stehen.

> www.rkw-hessen.de

 

Weitere Infos für Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Selbständige:

Arbeitsrechtliche Folgen der Pandemie:
Dazu gibt es täglich aktualisierte Listen mit FAQs auf den Internetseiten
> www.arbeitgeber-nordhessen.de
> www.dgb.de/themen/++co++fdb5ec24-5946-11ea-8e68-52540088cada

Solo-Selbständige:
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi erläutert in einem FAQ, welche Hilfen beschlossen und geplant sind
https://selbststaendige.verdi.de/beratung/corona-infopool/++co++aa8e1eea-6896-11ea-bfc7-001a4a160100

Unterstützung für Kasseler Kultur- und Kreativschaffende:
Das Kulturdezernat hat gemeinsam mit dem Kulturamt und der Abteilung Kulturförderung ein Informationsblatt erarbeitet, das die aktuell zur Verfügung stehenden überregionalen Hilfspakete und Unterstützungs-Angebote für Akteure und Institutionen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft zusammenfasst
https://www.kassel.de/kulturhilfecorona

 

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