Entdecken Sie die Wirtschaftsregion Kassel
Entdecken Sie die Wirtschaftsregion Kassel

Wirtschaftsregion Kassel - Überblick

 


wesentliche Facts zur Wirtschaftsregion Kassel

 
  • Oberzentrum und Einzugsgebiet für etwa eine Million Einwohner
  • hochwertige Infrastruktur
  • Autobahnen A7, A44, A49
  • Anschluss an das ICE-Hochgeschwindigkeitsnetz der Deutschen Bahn AG
  • Flughafen Kassel-Calden
  • Güterverkehrszentrum Kassel (GVZ)
  • Universität Kassel mit rund 22.000 Studenten + vier weitere Universitäten im Radius von 100 km
  • Zahlreiche Forschungseinrichtungen, Technologie- und Gründerzentrum
  • Zentrum für Tagungen und Kongresse
  • Hohe Lebensqualität
  • documenta-Stadt Kassel, Bergpark Kassel-Wilhelmshöhe
  • einzigartige Naturlandschaft
  • günstige Lebenshaltungskosten
  • zukunftsträchtige und weltweit agierende Unternehmen
     

documenta-Stadt Kassel, Einzugsgebiet

Der Wirtschaftsraum Kassel umfasst das Gebiet der Stadt und des Landkreises Kassel und ist Teil der Region Nordhessen. Die Stadt Kassel ist mit rund 200.000 Einwohnern das wirtschaftliche Oberzentrum. Das Einzugsgebiet erstreckt sich bis auf Teile der benachbarten Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Thüringen und umfasst etwa eine Million Einwohner.
 
Kassel ist Sitz des Bundessozialgerichts und des Regierungspräsidiums. Die in 5-jährigem Abstand stattfindende internationale Kunstausstellung documenta hat Kassel international bekannt gemacht. Kunst und Kultur haben hier traditionell einen hohen Stellenwert: Die Alten Meister im Schloss Wilhelmshöhe, das Deutsche Tapetenmuseum, die Neue Galerie, das Staatstheater Kassel und nicht zuletzt Deutschlands erster "Kulturbahnhof" sind Einrichtungen von nationalem und internationalem Rang.

Autobahnen, ICE-Bahnhof, Flughafen Calden

Die Region verfügt über eine hervorragende Infrastruktur mit günstigen Verkehrsanbindungen:

  • Autobahnen A7, A44, A49
  • ICE-Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe
  • Flughafen Kassel-Calden


Dazu wurde in den vergangenen Jahren ein Netz von „Regiotrams“ aufgebaut, die Kassel mit dem Umland verbinden. Und es wird weiter in die künftige Entwicklung investiert: Der Weiterbau der A44 Dortmund-Kassel nach Eisenach wird gegenwärtig realisiert. Die im Zuge der Deutschen Einheit neugeplante A38, die von Kassel/Göttingen nach Halle und Leipzig führt, ist bereits fertiggestellt. Auch der Ausbau des Flughafens Kassel-Calden wurde in 2013 vollendet.

Standort weltweit führender Fahrzeug-, Verkehrs- und Energietechnik

Traditionell beherbergt die Region bedeutende Industrieunternehmen, insbesondere des Fahrzeugbaus. In Baunatal befindet sich das zweitgrößte Produktionswerk der Volkswagen AG, es ist mit über 16.000 Beschäftigten der größte Produktionsbetrieb in Nordhessen. Mit rund 5.500 Mitarbeitern hat die in Niestetal und Kassel ansässige, stark expandierende SMA Solar Technology AG das Achswerk der Daimler-Gruppe als zweitgrößten industriellen Arbeitgeber inzwischen abgelöst. Produktionswerke der Unternehmen Bombardier, Hübner, KraussMaffei Wegmann, Rheinmetall sowie AKG kennzeichnen im weiteren die besondere Kompetenz der Region in der Mobilitätswirtschaft. Zudem haben namhafte Aktiengesellschaften, z.B. Wintershall Holding AG und K+S Aktiengesellschaft ihren Sitz in Kassel.

Zunehmende Bedeutung des Dienstleistungs- und Handelssektors

In der Region Kassel arbeiten heute 47 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigen im Dienstleistungssektor, in der Stadt Kassel liegt die Quote sogar bei 57 %. Der Trend zum Beschäftigtenabbau in der Produktion während des Strukturwandels ist in den letzten Jahren allerdings zum Stillstand gekommen. Gerade die regional ansässigen exportorientierten Unternehmen haben erheblich expandiert und neue Arbeitsplätze geschaffen. Diese positive Entwicklung wurde begleitet durch das Wachstum der Medien- und IT-Dienstleister. Zudem haben sich einige Unternehmen, vornehmlich aus dem Bereich Logistik und Call-Center, auch neu angesiedelt.

Kassel genießt wegen den attraktiven Angeboten in den Galerien und Einkaufszentren einen überregional anerkannten Ruf als Einkaufsstadt. Erheblich haben dazu auch die in den vergangenen Jahren in und um Kassel getätigten baulichen Investitionen beigetragen, z.B. die Errichtung der Kurfürsten-Galerie, der Königs-Galerie und des City-Points, der innerstädtischen Tiefgarage unter dem Friedrichsplatz oder die Erweiterungen der Einkaufszentren DEZ und Ratio. Zudem entwickelte sich eine „Möbel-Meile“ vor den Toren der Stadt, die maßgeblich durch die Firmen IKEA und Finke bestimmt ist.

Wirtschaftsfaktor Universität

Mit ihren 10 Fachbereichen, einer Kunsthochschule, 3 wissenschaftlichen Zentren, zahlreichen weiteren  Forschungsinstitutionen und rund 22.000 Studenten ist die Universität Kassel heute ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Besonders die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft hat in Kassel Tradition. Gemeinsame Forschungseinrichtungen, z.B. das Anwendungszentrum Metallformgebung METAKUS, das Forschungszentrum für Nanostruktur, CINSaT oder das IWES-Insitut der Fraunhofer Gesellschaft sind Belege dafür. Darüber hinaus bietet die in die Universität integrierte "Kassel International Management School" (KIMS) wirtschaftswissenschaftliche Aus- und Weiterbildung für internationale Führungspositionen. Im Radius von 100 km schnell erreichbar befinden sich die anerkannten Universitätsstädte Göttingen, Marburg, Giessen und Paderborn mit zahlreichen weiteren Forschungskapazitäten.

Zentrum für Tagungen und Kongresse

Die zentrale Lage Kassels führte in den vergangenen Jahren auch zu einer bedeutenden Nachfrage im Tagungs- und Kongresswesen. Mit dem Kongress Palais Kassel, den Kasseler Messehallen sowie den zahlreichen Hotels bestehen heute sehr attraktive Möglichkeiten für die Veranstalter zur Ausrichtung von Tagungen, Messen und Kongressen – nicht nur zur documenta-Zeit.

Dynamische Projektentwicklungen

Nach der deutschen Wiedervereinigung haben einige Stadtteile in der Region ihr Gesicht deutlich verändert. Am sichtbarsten ist dies heute im Stadtteil Kassel - Bad Wilhelmshöhe. Hier sorgte die Anbindung an das ICE-Netz noch für eine zusätzliche Dynamik. Im Umfeld des 1991 neu errichteten Fernbahnhofs bildete sich aus vormals eher dörflichen Strukturen ein vollkommen neues Subzentrum mit Büro-, Handels- und Hotelbauten heraus. Die Neubauten von Plansecur, eon-Mitte, Gerling und K+S Aktiengesellschaft sind Beispiele für erfolgreiche Investitionen und zukunftsweisende Architektur. Gleichsam ist der Stadtteil aber auch Eingang zum größten Bergpark Europas und erlangte sogar das Prädikat Kneippheilbad zurück.

Konversion

Von den in der Region ehemals vorhandenen Konversionsflächen konnte ein großer Teil bereits erfolgreich neuen Nutzungen zugeführt werden. Mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union und des Landes Hessen sowie durch das Engagement privater Investoren aus Wohnungs- und Gewerbebau konnten bereits rund 100 Hektar Fläche in Kassel und Hofgeismar für zivile Zwecke erschlossen und erfolgreich vermarktet werden. Jüngstes Beispiel ist die Konversion der im Stadtteil Wilhelmshöhe sehr attraktiv gelegenen ehemaligen "Lüttich Kaserne" zum Technologiepark Marbachshöhe. Ähnliche Vermarktungsaktivitäten bestehen zur Zeit für Konversionsanlagen in Wolfhagen und Fuldatal (siehe auch Kapitel "Projektentwicklungen").

 

Netzwerk Hessen-China Netzwerk Industriepark Kassel Güterverkehrszentrum Kassel Kassel-Welcome Perspektive 50plus Nordhessen Kassel Visuell Competence Center Aerospace
Europäische Union
© 2014 Wirtschaftsförderung Region Kassel GmbH